Ost-West-Beziehungen: Gemeinsames Rollen und Fachsimpeln im Freilichtmuseum Hohenfelden!

07. März 2015

Unter dem Motto "1965 Leipzig Flower Power" - Blumige Motive eines Leipziger Musterwalzenherstellers vor fünfzig Jahren bzw. "Geteiltes Design?" - Versuche und Vergleiche mit Ost- und West Rollstempeln aus dem geteilten Deutschland laden Birger Jesch und Tobias Ott am Palmsonntag den 29. März von 10.00 bis 17.00 Uhr ins Freilichtmuseum zum Handwerkertag mit großem Museumsfest.

Ost-West-Beziehungen

Ost-West-Beziehungen: Zwei Rollstempelmuster zur Wandbelebung aus sächsischen und bayerischen Nachkriegsmanufakturen


Zwei Neuentdecker der historischen Musterwalzentechnik des Malerhandwerks, die als Handwerker und Künstler in Franken und Thüringen arbeiten, stellen zum Handwerkermarkt am 29. März im Freilichtmuseum Hohenfelden diese alte Handwerktechnik aus dem Malergewerbe des 20. Jahrhunderts vor. Die Technik hat in den letzten Jahren wieder Aufwind bekommen und gerade findet man es in England sehr schick.

Vorgeführt wird mit Werkzeugen aus Franken und Sachsen, welches in den 1950/60er Jahren produziert wurde.

Ein weiteres Thema ist der vermeintliche Designklau. Moderne Muster, die in der BRD und DDR fast gleich aussahen, werden auf Vliesbahnen aufgetragen unter Verwendung der traditionellen (ökologischen) Materialien wie Kaseintempera- und Lehmfarben.

Birger Jesch (Blankenhain/Thür.) und Tobias Ott (Hof/Bayern) laden ehemalige Maler oder andere Anwender dieser Walzen zu Fachsimpelei und Anregung ein.

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Im Dorfe 16
99448 Hohenfelden

3 Antworten zu “Ost-West-Beziehungen: Gemeinsames Rollen und Fachsimpeln im Freilichtmuseum Hohenfelden!”

  1. Im obigen Text steht:

    .... Verwendung der traditionellen (ökologischen) Materialien wie Kaseintempera- und Lehmfarben.
    Mit "Lehmfarben" sind wohl eher LEIMFARBEN gemeint 😉

    • admin sagt:

      Da müsste ich bei Herrn Jesch nachfragen, was er gemeint hat. Ich würde sagen: Früher war es klassisch Leimfarbe. Heute, im Zuge des ökologischen Bauens, kommt klassisch auch Lehmfarbe zu Einsatz ;o)

  2. Birger Jesch sagt:

    Das Bindemittel der "Lehmfarben" ist ja auch Pflanzenleim. Der Begriff "Lehmfarbe" wurde erst von den entsprechenden Firmen geprägt und ist aber Eigentümern von neuen Lehmputzwänden geläufig.

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