Was hat das Muster 593 von Karl Reuss mit dem Schwäbischen Bauernhof Museum Illerbeuren zu tun?

02. Juni 2015 von admin

Die Frage "Was hat das Muster 593 von Karl Reuss mit dem Schwäbischen Bauernhof Museum Illerbeuren zu tun?" klärt sich mit Blick auf das Bild unten:


Zweige / Rankenmuster 593 auf dem Flyer 2015 des Bauernhof Museum Illerbeuren

Zweige / Rankenmuster 593 auf dem Flyer 2015 des Bauernhof Museum Illerbeuren



Mit spitzbübischer Freude habe ich das Muster mit der Nummer 593 der ehemaligen Nürnberger Traditionsfirma Karl Reuss (das aus meinem Archiv gerne geliehen werden kann) auf dem aktuellen Programmflyer 2015 des Schwäbischen Bauernhof Museum Illerbeuren entdeckt.

Weiss auf gelb ziert das Muster den schön schlicht gestalteten Flyer. Das umfangreiche Programm des Museums macht Lust auf einen Besuch - mal sehen ob ich das in diesem Jahr schaffe.

Tolle Ausstellung Muster des Art Nouveau / Jugendstil im im Musée du Papier peint in Rixheim

06. Mai 2015 von admin

Eine bemerkenswerte Ausstellung zu Mustern des Art Nouveau / Jugendstil ist noch bis 15. Mai 2015 im Musée du Papier peint (Tapetenmuseum) in Rixheim zu sehen. Nutzt die Zeit für den Endspurt 😉

Musée du Papier peint in Rixhheim

Musée du Papier peint in Rixhheim



Die Ausstellung widmet sich Tapetenmustern aus der Zeit des Jugendstils (Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert). Die aktuelle Sonderausstellung gibt einen Überblick über neue Forschungsergebnisse, die Jérémie Cerman im Rahmen seiner Doktorarbeit vorgelegt hat und die 2012 als Buch in frz. Sprache veröffentlicht wurden (Le papier peint Art nouveau. Création, production, diffusion, Paris, Éditions Mare & Martin). Das Buch enthält viele schöne Beispiele für Muster und Farbigkeiten von (Tapeten)mustern aus dieser Zeit und ist deshalb auch ein guter Tipp für Bildmaterial zum Jugendstil.

Aus der Pressemeldung des Museums:

"Von der Erneuerung der Tapete durch William Morris und die Künstler der Arts and Crafts-Bewegung in England bis zur Entstehung des Jugendstils in Kontinentaleuropa erfährt die Tapete größte Aufmerksamkeit auf den Bühnen der europäischen Kunst. Die Entwürfe wichtiger Künstler der Epoche wie Hector Guimard kommen allerdings nur in begrenztem Umfang zum Einsatz, und wenn Vertreter der dekorativen Kunst mit der Industrie zusammenarbeiten, so wird damit doch nur ein verschwindend kleiner Teil der Tapetenproduktion abgedeckt, die auf den Markt kommt. Gleichzeitig aber entwickelt sich bei den Tapetenherstellern und den spezialisierten Zeichnern, die sie beauftragen, eine vom Jugendstil inspirierte Ästhetik, sodass die entsprechenden Motive ab 1900 für einige Jahre auf einem Großteil der vermarkteten Kollektionen zu finden sind.

Tapetenmuseum Rixheim

Tapetenmuseum Rixheim



Nach einer langen Zeit der Verspottung geht der Jugendstil schließlich in die Geschichte ein und inspiriert die Zeichner immer wieder neu. So greifen einige Pop-Tapeten der 1960er und 1970er Jahre das Musterrepertoire der Belle Epoque wieder auf, und die Tapeten vom Anfang des 21. Jahrhunderts zeichnen sich durch eine „Rückkehr zum Motiv“ aus, wobei ebenfalls Neuinterpretationen des Jugendstils zu finden sind.
"

Die Ausstellung "Tapeten im Jugendstil - Entwurf, Herstellung, Vertrieb" entstand im Rahmen einer Zusammenarbeit des Tapetenmuseums Rixheim mit dem Centre André Chastel, einer Forschungseinrichtung für Kunstgeschichte in Paris. In der Ausstellung sind Leihgaben der Pariser Bibliothek Forney, der Industriellen Gesellschaft Mulhouse, des Stoffdruckmuseums Mulhouse sowie privater Sammler zu sehen.

Öffnungszeiten Tapetenmuseum Rixheim

Öffnungszeiten Tapetenpuseum Rixheim



Musée du Papier peint - La Commanderie
28 rue Zuber - BP 41
Frankreich – 68171 RIXHEIM Cedex
Tel.: + 33 (0)3 89 64 24 56

www.museepapierpeint.org

Ost-West-Beziehungen: Gemeinsames Rollen und Fachsimpeln im Freilichtmuseum Hohenfelden!

07. März 2015 von admin

Unter dem Motto "1965 Leipzig Flower Power" - Blumige Motive eines Leipziger Musterwalzenherstellers vor fünfzig Jahren bzw. "Geteiltes Design?" - Versuche und Vergleiche mit Ost- und West Rollstempeln aus dem geteilten Deutschland laden Birger Jesch und Tobias Ott am Palmsonntag den 29. März von 10.00 bis 17.00 Uhr ins Freilichtmuseum zum Handwerkertag mit großem Museumsfest.

Ost-West-Beziehungen

Ost-West-Beziehungen: Zwei Rollstempelmuster zur Wandbelebung aus sächsischen und bayerischen Nachkriegsmanufakturen


Zwei Neuentdecker der historischen Musterwalzentechnik des Malerhandwerks, die als Handwerker und Künstler in Franken und Thüringen arbeiten, stellen zum Handwerkermarkt am 29. März im Freilichtmuseum Hohenfelden diese alte Handwerktechnik aus dem Malergewerbe des 20. Jahrhunderts vor. Die Technik hat in den letzten Jahren wieder Aufwind bekommen und gerade findet man es in England sehr schick.

Vorgeführt wird mit Werkzeugen aus Franken und Sachsen, welches in den 1950/60er Jahren produziert wurde.

Ein weiteres Thema ist der vermeintliche Designklau. Moderne Muster, die in der BRD und DDR fast gleich aussahen, werden auf Vliesbahnen aufgetragen unter Verwendung der traditionellen (ökologischen) Materialien wie Kaseintempera- und Lehmfarben.

Birger Jesch (Blankenhain/Thür.) und Tobias Ott (Hof/Bayern) laden ehemalige Maler oder andere Anwender dieser Walzen zu Fachsimpelei und Anregung ein.

Damit das Navi den Weg schneller findet

Im Dorfe 16
99448 Hohenfelden

Grundlagenseminar zur Innenwandgestaltung mit Naturfarben und historischen Malertechniken

24. Oktober 2014 von admin

Am Samstag, 25. Oktober 2014 findet von 10 bis 15 Uhr im Gerätemuseum des Coburger Landes in der alten Schäferei in Ahorn ein Grundlagenseminar zur Innenwandgestaltung mit Naturfarben und historischen Malertechniken von Marianne Schreiner statt.

Frau Schreiner ist Dipl. Ing. (FH) für Architektur und Baubiologin und gibt u.a. eine kleine Einführung in die Theorie der Naturfarben und ihre Anwendung, es werden Leim- und Kaseinfarben aus natürlichen Rohstoffen hergestellt sowie in historische Techniken wie Lasurtechniken, Schablonendekor oder die Musterwalzentechnik eingeführt.

Naturfarben

Naturfarben


Termin

Samstag, 25. Oktober 2014, 10.00 - 15.00 Uhr

Ort

Gerätemuseum des Coburger Landes, Alte Schäferei 2, 96482 Ahorn

Kosten

75 € (incl.MwSt.) Seminarunterlagen, Materialien und Mittagessen enthalten

Anmeldung

Marianne Schreiner
Dipl. Ing. (FH) Architektur
Baubiologin IBN
03685 - 6799733
Information: www.bauhaeusle.com

Ort

Gerätemuseum des Coburger Landes, Alte Schäferei 2, 96482 Ahorn

Flyer

Flyer zum Seminar: Wohngesunde Farbenfreude

Stadtmuseum Sachsenheim zeigt Ausstellung mit gerollter Wand

16. Oktober 2014 von admin

Mit einer ersten öffentlichen Führung am Sonntag, den 19. Oktober, um 15:00 Uhr, lädt das Stadtmuseum alle Interessierten herzlich zum Besuch der neuen Sonderausstellung - "Ein Friedhof voll von Deutschlands bester Manneskraft" - Sachsenheim und der erste Weltkrieg - ein.

In der Ausstellung ist auch eine Wand mit Rollmuster Nr. 1400 von Max Beck zu sehen:

Rollmuster im Stadtmuseum Sachsenheim

Rollmuster im Stadtmuseum Sachsenheim


Vor 100 Jahren erfüllte die Nachricht von der Mobilmachung die Menschen in ganz Europa mit Sorge, aber auch mit erwartungsvoller Freude. Auch in den heutigen Teilorten Sachsenheims meldeten sich junge Männer freiwillig, um ihr Vaterland "zu verteidigen". Die Hoffnung auf einen schnellen Sieg erwies sich jedoch als Trugschluss. Stattdessen wurden im Ersten Weltkrieg noch nie gesehene Materialschlachten ausgefochten, die Millionen von Toten forderten.

Die neue Ausstellung im Stadtmuseum Sachsenheim, die am 12. Oktober 2014 eröffnet hat, beleuchtet sowohl die allgemeinen Hintergründe als auch unzählige Sachsenheimer Schicksale des Ersten Weltkrieges - an der Front und bei den Daheimgebliebenen, von der Einberufung bis hin zur Einweihung zahlreicher Kriegerdenkmale. Viele persönliche Erinnerungsstücke aus Sachsenheimer Familien, aber auch Ton- und Filmstationen vermitteln ein bewegendes Zeugnis dieser "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".

Stadtmuseum Sachsenheim
Oberriexinger Straße 29
74343 Sachsenheim

Webseite: www.sachsenheim.de
Telefon: 07147-922 394
Flyer zur Ausstellung

Öffnungszeiten

Di: 14.00-18.30 Uhr
So: 14.00-17.00 Uhr
An Feiertagen geschlossen

Unkostenbeitrag zur Führung

Kostenbeitrag: 3 € pro Person (Anmeldung nicht erforderlich).